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Was ist echte Verantwortung und wie wirken sich Umweltsorgen auf das Kaufverhalten aus?

04 Mai 2021 — Umweltfreundliche Verpackungen, recycelbare Verpackungen, nachhaltige Logistik, wiederverwendbare Verpackungen
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In einer Welt, die in Bezug auf die Umwelt und die ökologische Gesundheit unter hohem Druck steht, ist das Kaufverhalten der globalen Verbraucher die grösste Kraft für positive Veränderungen im Umweltbereich.

In einer Welt, die in Bezug auf die Umwelt und die ökologische Gesundheit unter hohem Druck steht, ist das Kaufverhalten der globalen Verbraucher die grösste Kraft für positive Veränderungen im Umweltbereich.

Die kumulierten Kaufentscheidungen von Milliarden von Privatpersonen und Unternehmen in der gesamten Weltwirtschaft entscheiden darüber, ob sich unsere Umweltprobleme verbessern oder weiter verschlechtern. Von der Rohstoffbeschaffung über die Herstellung, Verpackung und den Vertrieb von Produkten bis hin zur Abfallbewirtschaftung – Umweltlösungen beginnen mit dem Engagement der Verbraucher.

Kunden streben heute nach mehr Umweltfreundlichkeit

Eine Umfrage, die Antalis 2021 in Zusammenarbeit mit IFOP unter Geschäftskunden in Europa (Frankreich, Grossbritannien, Dänemark, Deutschland, Polen und den Niederlanden) durchführte, ergab einige ermutigende Ergebnisse. Im Rahmen der Umfrage wurden 302 Geschäftskunden von Verpackungslösungen in Frankreich, Grossbritannien und Dänemark sowie 300 Kunden in Deutschland, Polen und den Niederlanden zu ihrem Engagement für ethisch orientierte Geschäftspraktiken befragt und inwiefern Umweltfragen ihre Kaufentscheidungen beeinflussen.

Die Geschäftsbereiche der Unternehmen umfassten den Einzel- und Grosshandel, die Lebensmittel- und Getränkeherstellung, Maschinen und Anlagen, Elektronik, E-Business und Transport.

Von den 602 Teilnehmern hatten 62 % bereits Corporate Social Responsibility (CSR)-Richtlinien oder waren dabei, solche zu entwickeln. 

 

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Derzeit bieten 48 % der befragten Unternehmen online Umweltinformationen über ihre Produkte und Dienstleistungen an. Was die eigene Einschätzung ihres Erfolgs bei der Bewältigung von Umweltproblemen angeht, so stuften sich 51 % der Unternehmen als durchschnittlich und 39 % als fortgeschritten ein – wobei die Fortschritte in Deutschland (58 %) und Polen (52 %) stärker ausgeprägt waren. Nur 10 % der Befragten waren der Meinung, dass sie sich zu spät mit Umweltfragen befasst haben.

Hinsichtlich der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf ihre Umweltziele gab es kaum Unterschiede zwischen den Ländern. Während 19 % der Befragten angaben, dass dadurch die Lösung von Umweltproblemen verlangsamt wurde, sagten 71 %, dass dies keine Auswirkungen auf ihre Ziele hatte. Nur 10 % der Unternehmen gaben an, dass sie ihre Umweltziele seit Beginn der Pandemie vorangetrieben haben.

Einkäufer sind heute umweltbewusster

Unter den Kriterien, die die Kaufentscheidung der Kunden für eine Verpackung beeinflussen, ist der Produktpreis nach wie vor der wichtigste Faktor. Mehr als die Hälfte der Unternehmen (51 %) gaben an, dass ein kompetitiver Preis das wichtigste Kriterium bei ihrer Entscheidungsfindung sei. Dies stuften 87 % generell als wichtig ein. Ein bemerkenswertes Ergebnis der Umfrage war jedoch, dass die Umweltfreundlichkeit von Verpackungen für die Käufer ebenso wichtig war wie die Funktionalität der Produkte. Die beiden Kriterien lagen an zweiter Stelle (43 %) aller genannten Kriterien und übertrafen damit deutlich Faktoren wie die Breite der Produktpalette (35 %) und den Ruf des Lieferanten (26 %).

Obwohl der Preis für die Einkaufsleiter nach wie vor eine wichtige Rolle spielt, erklärten fast zwei Drittel der befragten Unternehmen, dass sie bereit seien, für umweltfreundliche Produkte mehr zu bezahlen.

 

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Die Kunden von Antalis berücksichtigen bereits eine Reihe von Umweltaspekten, wenn sie Verpackungsprodukte kaufen. Im Schnitt legten die Kunden, die in den sechs Ländern befragt wurden, bei ihren Kaufentscheidungen mehr als fünf umweltbezogene Kriterien zugrunde. Die am häufigsten genannten Faktoren waren Abfallreduzierung (63 %), Wiederverwertbarkeit der Produkte (60 %) und die Verwendung von recycelten Materialien (54 %). Auch die Verwendung erneuerbarer Materialien (49 %) und eine geringere Verwendung nicht erneuerbarer Materialien (44 %) wurden hoch bewertet.

Die Umfrageteilnehmer wiesen auch auf die wachsende Bedeutung der Herkunft des Verpackungsprodukts hin. 52 % gaben an, dass sie das Thema heute für wichtig oder sehr wichtig halten, und 68 % erwarten, dass es in Zukunft wichtiger wird. Unternehmen mit CSR-Richtlinien sehen das Thema eher als ein grösseres Problem an als Unternehmen ohne CSR-Richtlinien.

Die wichtigsten Erkenntnisse aus der Umfrage

Die Verbraucher von Verpackungsprodukten in Europa nehmen Umweltprobleme ernst. Das zeigt sich an der Zahl der Unternehmen, die CSR-Massnahmen anwenden oder entwickeln, und an der Zahl derer, die bei ihren Kaufentscheidungen auch regelmässig Umweltkriterien berücksichtigen. Die Entscheidungen, die diese Unternehmen treffen, stehen jedoch zwangsläufig im Kontext eines Wettbewerbsmarktes.

Die Umweltfreundlichkeit mag ein wichtiger Entscheidungsfaktor sein, aber wahrscheinlich werden die Kosten für die Kunden weiterhin die wichtigste Rolle spielen. Umweltfreundliche Verpackungslösungen müssen auch wirtschaftlich sein.

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Virginie Mallet, Packaging Marketing Director EMEA bei Antalis meint dazu:

«Diese Studie zeigt, dass sich die Unternehmen bereits mit Umweltfragen befassen und dies auch weiterhin tun werden, und das ist gut so. Als führender Anbieter von Verpackungslösungen in Europa haben wir die Umwelt in den Mittelpunkt unserer Strategie gestellt und setzen uns dafür ein, die Bedürfnisse unserer Kunden in Bezug auf Nachhaltigkeit zu erfüllen. Insbesondere achten wir auf ihre hohen Erwartungen an den Übergang zu einer besseren Kreislaufwirtschaft. Daher bevorzugen wir FSC- oder PEFC-zertifizierte Materialien».