Umweltfreundlich, Nachhaltig, Ressourcenschonend – Themen die unsere Gesellschaft immer mehr beschäftigen. Auch beim Thema Verpacken stellt sich immer wieder die Frage, welche Möglichkeiten es gibt, die Produkte umweltfreundlich verpacken zu können. Dazu haben wir 5 nachhaltige Tipps zusammengestellt.
Umweltfreundlich, Nachhaltig, Ressourcenschonend – Themen die unsere Gesellschaft immer mehr beschäftigen. Auch beim Thema Verpacken stellt sich immer wieder die Frage, welche Möglichkeiten es gibt, die Produkte umweltfreundlich verpacken zu können. Dazu haben wir 5 nachhaltige Tipps zusammengestellt.
Umweltfreundlich verpacken heisst, nur so viel Verpackungsmaterial zu verwenden, wie unbedingt notwendig ist – ganz nach dem Motto: «So wenig wie möglich, so viel wie nötig.». Material einsparen lässt sich bei Versandpaketen beispielsweise durch den Einsatz von massgeschneiderten Verpackungen.
Standard-Schachteln lassen sich mit Hilfe eines Kartonrillers oder einer Vorrillung auf die Ware anpassen. Dadurch entsteht kein Hohlraum, welcher mit zusätzlichem Füllmaterial gestopft werden muss.
Müssen Sie trotzdem Hohlräume in Kartonagen füllen, eignen sich unteranderem Luftpolstersysteme. Diese bestehen zu 99% aus Luft, zu 1% Prozent aus Kunststoff-Folie und lassen sich sogar wiederverwenden. Eine ebenfalls nachhaltige Lösung wäre beispielsweise Stopfpapier aus 100% Recyclingpapier, welches wie die Kunststoff-Folie problemlos recycelt werden kann.
Durch die Auswahl der Materialien kann die Umweltfreundlichkeit einer Verpackung erheblich beeinflusst werden. Umweltfreundliche Materialien sind nebst rezykliertem Material vor allem Verpackungsmaterialien aus nachwachsenden bzw. erneuerbaren Rohstoffen.
Gras
Die Grasfasern werden aus ökologischen und kontrollierten Ausgleichsflächen aus der Umgebung der Produktionsanlagen gewonnen. Der Rohstoff Gras ist biologisch abbaubar, die «GrasBox» kann somit bedenkenlos recycelt werden. Zudem werden für die Produktion lokale Rohstoffe verwendet. Weiter sind alle Materialien, die zur Produktion der Grasfaserpellets verwendet werden, zu 100 Prozent vegan und frei von Schadstoffen. Die Herstellung erfolgt ohne Chemie und es werden dafür lediglich zwei Liter Wasser pro Tonne und drei Prozent Energie im Vergleich zu herkömmlichem Zellstoff verbraucht.
Mais
Auch Mais ist ein nachwachsender Rohstoff. Die Verpackungschips bestehen aus 100% pflanzlicher Stärke, sind biologisch abbaubar und eignen sich als ökologisches Polster- und Füllmaterial.
Holz
Der Rohstoff Holz ist der Grundstein für die Herstellung von Papier. Aus dem verarbeiteten Zellstoff können die unterschiedlichsten Papiere produziert werden, welche unteranderem zur Fertigung für zahlreiche Produkte der Verpackungsbranche verwendet werden. Well- oder Hart-Kartonagen, Versandtaschen, Stopfpapiere oder auch Klebebänder auf Papierbasis sind solche Produkte. Papier sowie Kartonagen lassen sich problemlos recyceln und somit sehr gut wiederverwerten.
Sind die Verpackungen mit einer PEFC™– oder FSC®-Zertifizierung gekennzeichnet, wird bescheinigt, dass der Forstbetrieb sowie die weiterverarbeitenden Unternehmen verantwortungsvoll und ressourcenschonend mit dem Rohstoff Holz umgegangen sind. Das RESY-Zeichen auf den Antalis-Verpackungen zeigt zusätzlich an, dass die Produkte problemlos rezykliert werden können.
Machen Sie sich Gedanken, ob Sie für Ihre Verpackungslösungen auch Produkte aus Recyclingmaterial, oder Material mit einem bestimmten Recyclinganteil, verwenden können. Denn durch den Einsatz bereits recycelter Materialien werden wertvolle Rohstoffe geschont, da keine oder zumindest weniger Neuware produziert werden muss.
Im Hygienebereich sind Recyclingprodukte eine gute ökologische Alternative. Es gibt Papier-Handtücher oder auch Toilettenpapiere, die einen Recyclinganteil von bis zu 100 Prozent aufweisen und in der Qualität nicht zwingend grosse Einbussen erfordern.
Oft bietet es sich an, eine Verpackung mehr als einmal zu verwenden. Verpackungslösungen, die sich wiederverwenden lassen, sparen Verpackungsmaterial und Abfall. Und das wiederum schont natürliche Ressourcen, da aufgrund der Wiederverwendung weniger neue Produkte produziert werden müssen und somit Rohstoffe eingespart werden können.
Im Versandhandel wird immer mehr darauf geachtet, dass Versandverpackungen vor allem für den Rückversand wiederverwendet werden können. Als kleines, nachhaltiges Helferlein dient dafür der zweite Selbstklebestreifen, da somit auch der Endkonsument kein zusätzliches Klebematerial benötigt. Selbstverständlich kann eine Verpackung auch ohne zweiten Selbstklebestreifen wiederverwendet werden, indem die Verpackung für den Rückversand mit einem Papier- oder Kunststoffklebeband verschlossen wird.
Einen weiteren Aspekt den es beim Thema «umweltfreundlich Verpacken» zu beachten gilt, ist die entsprechende Entsorgung. Damit Materialen möglichst nachhaltig recycelt werden können, ist es wichtig, dass sie sortenrein voneinander getrennt werden können. Am einfachsten sind dabei sogenannte Einstoff-Verpackungen, welche aus nur einem bestimmten Verpackungsmaterial bestehen und so ohne weitere Sortierung/ Trennung dem Recycling-Kreislauf zugeführt werden können. Dadurch bleibt das Material dem Rohstoffkreislauf erhalten und schont auch hierbei wieder wertvolle Ressourcen.
Umweltfreundliche Einstoff-Verpackungen sind beispielsweise:
Weinflaschentransportverpackungen
Diese benötigen kein zusätzliches Polstermaterial und das Gefache (die Einlagen) verhindert das gegenseitige Anstossen der Flaschen und schützt somit das zu tragende Gut vor unerwünschten Beschädigungen.
Füll- und Polstermaterial aus Papier
Das Füll- und Polstermaterial aus Papier (Zellstoff oder Recyclingpapier) lässt sich ganz einfach zusammen mit den Kartonagen entsorgen respektive dem Recyclingprozess zuführen. Hierfür eignet sich beispielsweise das Papierfüll-System FillPak von Antalis sehr gut.